Werder Bremen startet mit Abwehrsorgen ins zweite Trainingslager

Die gute Nachricht für Werder Bremen ist: Die verletzten Bargfrede und Veljkovic machen Fortschritte. Die schlechte aber ist: Das Team absolviert sein zweites Trainingslager in Bayern trotzdem mit nur vier gesunden Abwehrspielern.

Langkamp mit Muskelfaserriss

Milos Veljkovic kam nach seinem Zehenbruch in einem dicken Spezialschuh zum Flughafen. Sebastian Langkamp laboriert noch an einem Muskelfaserriss. Mit lediglich vier gesunden und uneingeschränkt bundesliga-tauglichen Abwehrspielern flog Werder am Freitag nach Bayern. „Wenn sich von ihnen noch einer verletzt, dann haben wir ein Problem. So ehrlich muss ich sein“, sagte Kohfeldt.

Suche auf dem Transfermarkt

An den Prioritäten auf dem Transfermarkt hat sich allerdings auch knapp einen Monat nach den Diagnosen bei Langkamp und Veljkovic nichts geändert: Werder sucht einen Außenverteidiger und einen defensiven Mittelfeldspieler – und keinen zentralen Abwehrspieler.

Noch Hoffnung

Denn Langkamp sollte eigentlich schon in Grassau wieder mit der Mannschaft trainieren. Dass der 31-Jährige das Trainingslager aktiv verpasst, ist ein Rückschlag, bedeutet aber trotzdem keine ausufernde Ausfallzeit. Auch bei dem serbischen Nationalspieler Veljkovic besteht die Hoffnung, dass er bis zum ersten Bundesliga-Spiel wieder fit wird. (dpa)