Werder: Nouri bremst einsatzfreudigen Pizarro aus

Claudio Pizarro hat sich selbst für einen Einsatz gegen Schalke ins Gespräch gebracht. Aber Trainer Alexander Nouri bremst die Erwartungen. Kruse trainiert wieder und gute Nachrichten gibt es auch bei Philipp Bargfrede.

Nouri freut sich über frischen Wind durch Pizarro

„Es spricht für Claudio und seinen Frohmut“, sagte Nouri bei der Pressekonferenz am Donnerstag über den nach langer Verletzung schon wieder einsatzfreudigen Edel-Stürmer. Er freue sich, dass Pizarro wieder am Mannschaftstraining teilnimmt und neue Euphorie in die Mannschaft trage. Aber der Werder-Trainer dämpfte die Erwartungen: „Wenn du einen Spieler hast, der so lange verletzt ist, dann bist du nicht bereit, ihn für den kurzfristigen Erfolg zu opfern. Da ist ein vernünftiges Maß gefragt.“

Kruse nimmt an Teilen des Mannschaftstrainings teil

Werders Philipp Bargfrede.
Werders Philipp Bargfrede. Foto: Jaspersen/dpa

Ob Pizarro schon für einen Einsatz gegen Schalke infrage kommt, werde das Trainerteam in den kommenden Tagen gemeinsam mit Pizarro und der medizinischen Abteilung entscheiden.  Und was für Pizarro gilt, gilt auch für Max Kruse, der am Mittwoch erstmals wieder für Teile des Mannschaftstrainings auf dem Platz stand. „Wir wollen langfristig etwas von diesen Spielern haben“, sagte Nouri. „Da gilt das Gleiche.“

Gute Nachrichten von Philipp Bargfrede

Das Werder-Lazarett lichtet sich allmählich. Auf Kruse und Pizarro soll Philipp Bargfrede folgen. Er hatte sich beim Bremer 3:1-Coup gegen Schalke am 24. Januar am Knie verletzt, musste anschließend zum siebten Mal am Meniskus operiert werden und fehlt seither. „Bei mir sieht es gut aus, das Knie ist top“, sagte Bargfrede (27) der „Bild“ und fügte optimistisch an: „Ich hoffe, dass ich nächste Woche ins Mannschaftstraining einsteigen kann. (han/mr)