Werder-Stürmer Aron Johannsson darf auf Einsatz hoffen

von Daniel Cottäus

Das letzte Spiel des Jahres – für Werder-Stürmer Aron Johannsson könnte es am Mittwochabend ein ganz besonderes werden: Die Vorzeichen sprechen dafür, dass der 27-Jährige im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den SC Freiburg seine Rückkehr auf den Platz feiert. „Aron ist auf jeden Fall wieder eine Option für uns“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, der auch einen Startelfeinsatz des Angreifers nicht ausschloss.

Unter Alexander Nouri wurde Aron Johannsson aussortiert

In der laufenden Saison stand Johannsson gerade einmal vier Minuten auf dem Platz. Drei am ersten Spieltag in Hoffenheim (0:1), eine am elften in Frankfurt (1:2). Während der US-Amerikaner mit isländischen Wurzeln unter Trainer Alexander Nouri zwar fit, aber sportlich bereits aussortiert war, hat sich seine Perspektive unter Kohfeldt verbessert. Anfang November verletzte er sich dann im Testspiel gegen Rehden am Knie und fiel fünf Wochen aus.

Gegen Mainz 05 blieb der Stürmer auf der Bank

Am Sonnabend zählte Johannsson beim 2:2 gegen Mainz 05 nun erstmals wieder zum Bremer Kader, blieb aber 90 Minuten auf der Bank sitzen. „Ich habe ihn nicht gebracht, weil es das Spiel in meinen Augen nicht hergegeben hat“, erklärte Kohfeldt. Bei Werder steht Johannsson noch bis 2019 unter Vertrag. Wegen seines schweren sportlichen Stands hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, dass er den Verein im Winter verlassen könnte.