20. Februar wird zum Schicksalstag für die Elsflether Werft

Am 20. Februar entscheidet sich das Schicksal der Elsflether Werft. Dann tagen der Haushalts- und der Verteidigungsausschuss des Bundestages und entscheiden über die Zukunft des Segelschulschiffs „Gorch Fock“. Bundesverteidigungsministerin war am Donnerstag überraschend noch einmal mit einigen Abgeordneten nach Bremerhaven gekommen, um das Schiff zu besichtigen.

500 Arbeitsplätze in der Region gefährdet

Die Sanierungskosten für die „Gorch Fock“ sind völlig aus dem Ruder gelaufen. Geplant waren 10 Millionen Euro, inzwischen sind es 135 Millionen. Versenkt Berlin das Projekt, ist die Werft wohl nicht mehr zu retten. Es geht um die Zukunft von rund 500 Arbeitsplätzen in Elsfleth und der Region.

Vorwurf an frühere Vorstandsmitglieder

Die Arbeitnehmer seien nicht verantwortlich für die angespannte Lage. „Die Beschäftigten leisten sehr gute Arbeit. Auch die Marine sagt, die Beschäftigten machen einen tollen Job“, betont der IG-Metall-Bezirkschef Meinhard Geiken. Er sieht die Verantwortung für die Existenzkrise bei der Werft vor allem beim alten zweiköpfigen Vorstand. „Der hat hier richtigen Schaden angerichtet.“

Worauf die Hoffnungen der Elsflether Werftarbeiter jetzt ruhen, lest Ihr am Samstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.