Airbus-Betriebsratsvorsitzender erwartet Sparwelle im Konzern

Der Airbus-Konzernbetriebsratsvorsitzende Holger Junge erwartet eine Sparwelle in der Airbus-Gruppe. Das hat er jetzt in einer Veröffentlichung der IG Metall deutlich gemacht.

1100 Jobs in Augsburg auf dem Prüfstand

Beschäftigte und Betriebsräte seien alarmiert, betont er. Am stärksten bedroht ist derzeit der Standort Augsburg der Airbus-Tochter Premium Aerotec. Dort stehen 1100 Jobs auf dem Prüfstand.  „Doch das Drohszenario, mit dem wir hier konfrontiert sind, wird bald den gesamten Airbus-Konzern erfassen. Die neue Geschäftsführung will mit ihrem Programm Next Chapter vor allem die Profitabilität steigern“, sagt der Airbus-Konzernbetriebsratsvorsitzende Holger Junge.

„Standorte werden gegeneinander ausgespielt“

Und weiter Holger Junge: „Im ersten Schritt will Airbus die Bauteile kostengünstiger von seinen Zulieferern beziehen, auch wenn der Konzern deren Anteilseigner ist.“ Die Beschäftigten sollen, so Junge, dabei vor die Alternative gestellt werden, Zugeständnisse zu machen oder den Auftrag abzugeben. Standorte – konzerneigene und externe – würden gegeneinander ausgespielt.

Welche Auswirkungen die aktuelle Auslastungsplanung für das Werk in Nordenham hat, lest ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.