Am Amtsgericht in Nordenham soll mehr kontrolliert werden

Das Amtsgericht Nordenham soll am Haupteingang eine Schleuse und einen Gepäckscanner erhalten. Das hat Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza am Montag bei einem Vor-Ort-Termin mitgeteilt. Die geplante Neuerung sei mit Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich verbunden.

Geld ist bereits bewilligt

Das Geld hierfür sei bereits bewilligt worden. Die Arbeiten sollen möglichst noch in diesem Jahr beginnen. Auch an anderen Standorten seien entsprechende Maßnahmen geplant, so die Ministerin. In Zeiten, in denen vor Gericht der Umgangston rauer wird und der Respekt vor der Justiz schwindet, sei es wichtig, in die Sicherheit zu investieren.

Jeder soll Schleuse durchschreiten

Die Schleuse soll verhindern, dass gefährliche Gegenstände oder Substanzen ins Gebäude geschmuggelt werden. Natürlich brauche man dann auch zwei Wachtmeister, einen Mann und eine Frau, an der Schleuse, die bei Verdachtsfällen kontrollieren, erläuterte die Justizministerin. Für Taschen und Rucksäcke werde es dann den Gepäckscanner geben. Das Personal werde entsprechend geschult.

Die Justizministerin lernte am Montag die neue Direktorin des Amtsgerichtes kennen. Wer das ist und welchen ersten Eindruck sie von ihrem neuen Arbeitsplatz gewonnen hat, lest ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.