Auch in Stollhamm und Hoffe brüten jetzt Störche

Die Entwicklung des Storchenbestandes in der Wesermarsch ist eine Erfolgsgeschichte für den Naturschutz. Mehr als 160 Paare brüten im Landkreis.

Drei Paare in Nordenham und Butjadingen

Zunehmend wird auch der Norden des Landkreises wieder von Störchen besiedelt. Über etliche Jahre hatten hier keine Störche mehr genistet. Inzwischen sind es drei Paare nördlich von Rodenkirchen. In Esenshamm ziehen Störche im dritten Jahr Junge groß. In Hoffe und in Stollhamm brüten in diesem Jahr erstmals seit Jahrzehnten wieder Störche.

Storchenhochburg Berne

Storchenhochburg in der Wesermarsch ist mit mehr als 100 Paaren die Gemeinde Berne. Mehr als die Hälfte der Paare brütet in einer Kolonie rund um die Storchenstation in Berne-Glüsing. Um den Storchenbestand zu erhalten und weiter auszubauen, fordert Storchenbetreuer Udo Hilfers mehr Feuchtwiesen und einen höheren Wasserstand in den Gräben.