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B211: Die Bauarbeiten für neue Trasse in der Wesermarsch liegen im Zeitplan

Gut 333.000 Kubikmeter Sand sind bereits aufgeschüttet worden. Die neue Trasse der B211 zwischen Brake und der Nachbargemeinde Ovelgönne ist gut erkennbar. Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan.

Vor einem Jahr erster Spatenstich für eine wichtige Verkehrsverbindung

Das betonte Joachim Delfs, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Vor einem Jahr, am 30. August, war der erste Spatenstich für die neue Trasse der B211 erfolgt, die die regionale Wirtschaft und die Politik jahrelang eingefordert hatten. Der Jahrestag wurde zum Anlass genommen, über die Arbeiten zu berichten und ein neues Banner aufzustellen. Damit begrüßt die Wirtschaft den Baufortschritt.

Sand wird zur Vorbelastung des Untergrunds aufgeschüttet

Gut 650.000 Kubikmeter Sand werden insgesamt aufgefahren, um den Untergrund vorzubelasten. So sollen Setzungen vorweggenommen werden. Sensoren im Untergrund messen diese. So wissen die Straßenbauer, wo sie gegebenenfalls weitere Sandlasten aufbringen müssen. Der Sand stammt aus verschiedenen Quellen, auch aus anderen, weitgehend abgeschlossenen Straßenbaumaßnahmen.

Zwei Brücken und zwei Kreisverkehre werden gebaut

Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau der beiden Kreisverkehr im Zuge der neuen Straße begonnen werden. Im Herbst nächsten Jahres sind die beiden Brückenbauwerke an der Reihe. Die Arbeiten sollen Ende 2019 abgeschlossen sein. Dann folgt der Endausbau der neuen Straße.

Verkehr soll Ende 2020 über die neue Bundesstraße rollen

Insgesamt ist eine Bauzeit von vier Jahren für das Großprojekt vorgesehen. Im November 2020 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein, soll der Verkehr über den neuen Bundesstraßen-Abschnitt rollen. Der ist 7,5 Kilometer lang. Die Baukosten, getragen vom Bund, belaufen sich nach aktuellem Stand auf 29,3 Millionen Euro.