Baustelle Wesertunnel: Eine Schicht gegen Spurrillen

Blick zur Baustelle auf der B437, der Zufahrt zum Wesertunnel. Die Oberfläche sieht schon ebenmäßig glatt aus. Das liegt an den vier Walzen, die mit ihren jeweilig zwölf Tonnen über die Masse rollen und sie fest drücken. Fertig ist die Straße danach aber noch nicht.

Die Asphaltdecke wird nur der Regenschirm

Eine viel befahrene Straße besteht immer auch aus einer Tragschicht. Diese bringen die Straßenbauer am Wesertunnel am 5. Juli auf. Die Bindemasse ist grobkörnig und verformungsbeständig. Mit sieben Zentimetern Dicke sorgt sie dafür, dass keine Spurrillen entstehen. Die reine Asphaltdecke wird später nur zwei bis drei Zentimeter dick sein. Sie soll die Tragschicht vor Feuchtigkeit schützen.

Stinkender Asphalt und laute Maschinen

Die Straßenbauer nutzen das Tageslicht aus, so gut sie können. Mit rund zwanzig Mann arbeiten sie beim Asphaltieren. Es ist warm, riecht beißend nach Asphalt und Rauch liegt in der Luft. Die Männer tragen alle Gehörschutz, denn die Maschinen sind sehr laut. Noch bis zum 13. Juli arbeiten sie auf der Baustelle, denn bis dahin soll die Straße fertig werden.