Braker Bühne spielt „Sluderkram in’t Treppenhus“

„Sluderkram in‘t Treppenhus“: Mit diesem Klassiker startet die Niederdeutsche Bühne Brake (NDB) in die neue Saison. Premiere ist am Freitag, 13. Oktober, um 19 Uhr im Forum des Berufsbildungszentrums. 13 weitere Aufführungen folgen.

Darsteller verzweifelt gesucht

Der Darsteller, der für die Rolle des Hausbewohners Ewald Brummer vorgesehen war, fiel krankheitsbedingt aus. „Wir haben den halben Bühnenbund abtelefoniert, um einen älteren Schauspieler für diese Rolle zu finden“, erzählt Manuela Schöler, bei der NDB für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Denn immerhin ist die Hälfte der Proben rum. „Ab Ende September werden wir nur noch an den Brummer-Szenen arbeiten“, nennt Gastregisseur Markus Weise die Herausforderung.

Akteur kommt aus Schiffdorf

Der stellt sich nun Reiner Schumacher. Der 74-Jährige wohnt in Bremerhaven-Schiffdorf – und ist der Pate von Anne Schröder, die in der Komödie Meta Boldt verkörpert. „Ich spiele überhaupt nicht“, sagt Reiner Schumacher, als er zu seiner ersten Probe kommt. Regisseur Weise: „Das lernt sich.“ Und Manuela Schöler macht Mut: „Das macht Spaß.“

Modernisierter Klassiker

„Sluderkram in‘t Treppenhus“ von Jens Exler ist ein Klassiker. Die Bewohner eines Miethauses können nicht in Frieden leben. Dafür sorgt Meta Boldt, die über das Treppenhaus wacht und sich nichts entgehen lässt. Die Braker Bühne präsentiert die Komödie in vier Akten in der modernisierten Fassung von Florian Battermann und Silke Kreim, die Annegret Peters erneut ins Niederdeutsche übertragen hat. „Jeder kennt den Ohnsorg-Klassiker“, weiß der Regisseur. „Alle wollen die tratschende Frau Boldt sehen.“ Einen Vergleich mit Heidi Kabel soll es nicht geben. Dem Publikum soll die „Braker Boldt“ gefallen.