Brücke in Nordenham verschwindet Stück für Stück

Im Nordenhamer Stadtteil Friedrich-August-Hütte hat der Abriss der Brücke begonnen, die dort über das Blexer Sieltief führt. Das Unternehmen, das damit beauftragt wurde, arbeitet sich Stück für Stück vor. Zunächst wird der Ostteil abgerissen, dann der Westteil. Das Mittelstück des Bauwerks folgt zum Schluss.

In drei Wochen verschwunden

In drei Wochen dürfte die Brücke, die durch einen Neubau ersetzt werden soll, somit Geschichte sein. Bei den Abrissarbeiten fällt jede Menge Bauschutt an. Er wird vor Ort sortiert, zerkleinert und dann in Containern abmontiert.

Betonpfeiler sind gesetzt

Wenn die Brücke verschwunden ist, wird das Sieltief an dieser Stelle gereinigt. Anschließend werden die Uferböschungen neu profiliert. Die 14 Betonpfeiler, auf denen das neue Brückenbauwerk stehen soll, sind bereits gesetzt. Was noch fehlt sind die Widerlager, auf denen der Brückenüberbau liegen wird.

Die neue Brückenplatte wird 14,60 Meter breit sein, gut sechs Meter breiter als ihre Vorgängerin. Wie eine so große Platte entsteht und an Ort und Stelle transportiert wird, lest ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.