Bundesstraßen-Sperrung in Nordenham: So hat sich der Verkehr entwickelt

Als die Vollsperrung zwischen der Großensieler Straße und der Oldenburger Straße am vorvergangenen Montag eingerichtet wurde, quälten sich mehr als 14.000 Fahrzeuge über den Mittelweg. Das bestätigt auch die städtische Verkehrsbehörde. Sie sieht aber eine Entspannung der Lage.

Ampel sorgt für Stau

„An den ersten Tagen war es sehr voll auf dem Mittelweg. Besonders als wir die Baustellenampel an der Kreuzung B 212/Großensieler Straße aktiviert hatten, damit gefräst werden konnte“, berichtet Hergen Hadeler von der städtischen Verkehrsbehörde.  „Inzwischen erleben wir es derart geballt eigentlich nur noch im Berufsverkehr und zu den Schichtwechseln in den Werken.“

Autofahrer fahren durch Baustelle

Allerdings sei aufgefallen, dass immer wieder Autofahrer durch die Baustelle hindurchfahren, obwohl dies nicht erlaubt ist. „Busse und Einsatzfahrzeuge dürfen passieren. Und lediglich die Anwohner dürfen zu ihren Grundstücken. Alle anderen müssen die Baustelle umfahren“, stellt Hergen Hadeler klar.

Geschäfte über Butjadinger Straße erreichbar

Anders stelle sich das bei den Geschäften dar, die an der Butjadinger Straße zwischen der Einmündung Ellwürder Straße und der Bundesstraße 212 liegen. Dorthin könnten die Kunden über die Butjadinger Straße gelangen.

Wirtschaftswege kaputt

Recht gut funktioniere die Einbahnstraßenregelung in der Wisch zwischen Enjebuhr und Esenshamm. Dort hat die Stadt mittels Beschilderung dafür gesorgt, dass sich auf den meisten Wirtschaftswegen keine Fahrzeuge mehr begegnen sollten. „Die Bermen an den Wegen sind so weich, dass alles kaputtgeht, wenn sich zwei Autos begegnen und ausweichen müssen“, sagt Hergen Hadeler.

Frank Lorenz

Frank Lorenz

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Frank Lorenz, Jahrgang 1982, stammt aus Bremerhaven und ist seit 2008 Redakteur bei der Kreiszeitung Wesermarsch. Er studierte Journalismus und Technische Kommunikation im Ruhrgebiet und volontierte bei der Nordsee-Zeitung.