Butjadingen: Das ist zu tun, wenn ihr verlassene Seehund-Junge sichtet

Menschen, die an der Küste auf (scheinbar) verlassene Seehund-Jungen treffen, verspüren häufig den Impuls, sie anzufassen oder sogar mitzunehmen, um sie in Sicherheit zu bringen. Doch dieser Impuls ist falsch, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) warnt. 

Seehunde auf keinen Fall anfassen

Der DJV bittet, Abstand zu den Tieren zu halten. Ganz besonders wichtig ist es, Jungtiere nicht anzufassen, denn sonst können sie zu Waisen werden: Der Geruch des Menschen wirkt auf die Tiere abschreckend und es könnte sein, dass die Mutter ihr Junges nicht mehr akzeptiert.

Zähne sind gefährlich

Davon abgesehen können die Tiere für Menschen durchaus gefährlich werden. Mit ihren spitzen Zähnen können sie ernste Verletzungen zufügen und durch den Speichel Krankheiten übertragen.

Seehundstation ist Ansprechpartner

Besser ist es deshalb, Abstand zu halten, der DJV empfiehlt einen Mindestabstand von 300 Metern. Im Juli und August können verlassene Tiere im Notfall der Seehundstation Norddeich unter 04931/973330 gemeldet werden. Von September bis Mai aber ist das nicht nötig.

Noch weitere Tipps gibt es am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.