Cannabis bleibt in der Wesermarsch die Droge Nummer eins

Egal ob Alkohol, Drogen oder Glücksspiel: Abhängige und Angehörige benötigen in vielen Fällen professionelle Unterstützung. Diese bieten die Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Rose 12. 314 Menschen kamen 2018 in die Beratungsstelle.

69 Klienten konsumieren Cannabis

Durch die Legalisierungsdebatte von Cannabis gehe das Bewusstsein dafür verloren, dass es sich um eine illegale Droge handelt, die zu psychischen Erkrankungen führen kann, sagt die Einrichtungsleiterin und Suchttherapeutin Sabine Schultz. 2018 gaben 69 Klienten an, Cannabis zu konsumieren.

Psychosen können die Folge sein

Die zweite, meist härtere Droge wird in der Statistik nicht erfasst, wenn es sich bei Cannabis um die Hauptdroge handelt. Für den Klienten bedeutet der Mischkonsum jedoch, dass er viel schneller die Kontrolle über sein Leben verliert.

Man kennt sich

In der Wesermarsch sei es nicht besonders schwierig, an Cannabis oder andere Drogen zu kommen. Anders als in Großstädten gebe es hier aber keine bestimmten Plätze, wo man hingehen kann, um Drogen zu kaufen, sagt Edith Witt. Vielmehr existiere im Landkreis eine „geschlossene Szene“.

Wie die Beratungsstelle Drogenabhängigen helfen kann und was sie zur Drogenprävention beiträgt, lest Ihr am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.