CDU ruft zu Solidarität mit Helios-Klinik in Nordenham auf

Die CDU-Stadtratsfraktion ruft dazu auf, sich solidarisch mit der Helios-Klinik Wesermarsch zu zeigen. Die Schließung der Geburtshilfe und Gynäkologie habe die Menschen in der Region zu Recht verärgert. Auf keinen Fall dürfe es aber dazu kommen, dass Ärzte und Bevölkerung von Nordenham, Butjadingen und Stadland diese Klinik meiden.

„Klinik wichtig für die Region“

„Gerade jetzt müssen wir zeigen, dass wir zu dieser Klinik stehen, die für mehr als 30.000 Bewohner im Norden der Wesermarsch die stationäre Versorgung sichert“, heißt es in dem Schreiben, das die Ratsmitglieder Dr. Tilman Kaethner, Annegret Conrady und Horst Wreden unterzeichnet haben.

Standort-Debatte neu entfacht

Die Politiker erinnern daran, dass mit der Schließung der Geburtshilfe und Gynäkologie die Debatte über die Zukunft der beiden Kliniken im Kreis neu entfacht ist. Umso wichtiger sei es, dass die Menschen in der nördlichen Wesermarsch offen bekunden, dass sie diesen Klinikstandort brauchen und auch annehmen.

„Deutliches Signal nötig“

Dieses Signal müsse nach Hannover ins Sozialministerium, an den Betreiber, Krankenkassen, Politik, Mitbewerber und andere Akteure gehen, zumal die Belegung der inneren, kardiologischen, urologischen und chirurgischen Abteilungen 2018 deutlich zugenommen hat und auch die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Versorgung gut sei.

An der Helios-Klinik gibt es jetzt einen Standortleiter. Was er tun will, um das Haus voranzubringen, lest Ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.