Drogendealer aus Nordenham kommt glimpflich davon

Ein 24-jähriger Nordenhamer hat sich am Montag wegen bewaffneten Handeltreibens mit Rauschgift vor dem Oldenburger Landgericht verantworten müssen. Dabei kam der Drogendealer glimpflich davon: Die vierte Große Strafkammer verurteilte ihn zu zwei Jahren Haft auf Bewährung.

Bei Hausdurchsuchung aufgeflogen

Zuvor war eine deutlich höhere Strafe im Gespräch gewesen. Bei einer Hausdurchsuchung waren bei dem Angeklagten knapp 200 Gramm Marihuana entdeckt worden. Eine beachtliche Menge. Griffbereit in der Nähe der Drogen lag ein Schlagstock aus Eisen.

Dem Angeklagten drohte das Gefängnis

Das machte die Sache besonders brisant. Die Staatsanwaltschaft stufte diesen Schlagstock nämlich als Waffe ein und klagte die Tat deswegen als bewaffnetes Handeltreiben mit Rauschgift an. Mindeststrafe hierfür: fünf Jahre Gefängnis.

Angeklagter hat sich gebessert

Doch so schlimm kam es dann doch nicht. Die zuständige Richterin verwies dabei auf mehrere Milderungsgründe. Der Angeklagte vollzog, nachdem die Taten aufgedeckt worden waren, einen Lebenswandel. Er ließ sich nichts mehr zu Schulden kommen und trat einen anspruchsvollen Job an, der ihn seitdem voll und ganz ausfüllt.

Unter welchen Auflagen der 24-Jährige auf freiem Fuß bleiben darf, lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.