Brexit-Auswirkungen für die Wesermarsch noch nicht abzusehen

Großbritannien ist einer der wichtigsten Handelspartner der deutschen Industrie. Auch in der Wesermarsch und im übrigen Oldenburger Land gibt es vielfältige wirtschaftliche Beziehungen ins Königreich. Welche Auswirkungen hätte da der Brexit auf die Wesermasch?

Keine Panikmache

In ersten Stellungnahmen äußern sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg und angefragte Unternehmen zum Teil kritisch, allerdings ohne jede Spur von Panikmache über die Aussichten auf einen nun drohenden harten Brexit.

Mehraufwand für mittelständische Unternehmen

„Ein harter Brexit ohne Übergangsfrist würde gerade bei mittelständisch geprägten Betrieben einen bürokratischen Mehraufwand und somit steigende Kosten beim Import und beim Export verursachen. Zeitverzögerungen, die durch die zusätzlichen Zollabfertigungen entstehen, können sich durch die gesamte Lieferkette fortsetzen“, heißt es in einer Stellungnahme der IHK unter anderem.

Handel wird unattraktiv

Zu den Unternehmen, das seine Produkte auch nach Großbritannien absetzt, gehört Steelwind. Der Brexit habe jedoch keine Auswirkungen auf das Unternehmen. Steelwind werde seine Zusammenarbeit mit englischen Partnern wie gewohnt auch in neuen Projekten fortsetzen, teilte eine Unternehmenssprecherin mit.

Welche Auswirkungen der Brexit auf Unternehmen wie Premium Aerotec, die Nordenhamer Zinkhütte oder die J. Müller AG haben könnte, lest ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG-WESERMARSCH.

Laura Nobel

Laura Nobel

zeige alle Beiträge

Laura Nobel ist seit September 2017 Volontärin bei der Nordseezeitung. Vor allem ist sie aber für die Kreiszeitung Wesermarsch in ihrer Heimatstadt Nordenham unterwegs.