Fußballfreunde aus aller Welt spenden Nordenhamer Fans Trost

Die DFB-Elf ist aus dem Turnier. Zum ersten Mal ist ein deutsches Team in einer WM-Vorrunde rausgeflogen. Geht davon die Welt unter? „Nein“, sagen Fußballfans unterschiedlicher Nationalität.

Ein „verrücktes Turnier“

„Natürlich sinkt das Interesse an einer Weltmeisterschaft, wenn die eigene Mannschaft nicht mehr dabei ist. Aber gerade bei der jetzigen WM kann ich nur dazu raten, am Ball zu bleiben. Das ist ein verrücktes Turnier. Da gibt es keinen klaren Favoriten. Das kann noch spannend werden“, sagt Gabriel Perez. Der Spanier wohnt in Burhave.

„Jetzt einen kühlen Kopf bewahren“

Der Niederländer Jannes Bergsma, der in Eckwarden wohnt, rät den Anhängern der DFB-Elf, einen kühlen Kopf zu bewahren. Bei dem Turnier gebe es auch andere Teams, die sich nicht in Höchstform präsentiert haben. Jetzt, da die Deutschen raus sind, hoffe er, dass ein Außenseiter das Turnier gewinnt – zum Beispiel Belgien.

Frei von Schadenfreude

Luca Foltran ist Italiener. Er arbeite beim Eiscafé Teo am Nordenhamer Marktplatz. Er hätte es gerne gesehen, wenn die Nationalmannschaft weitergekommen wäre. Schadenfreude empfindet er nicht. „Die Stimmung war in diesem Jahr nicht so wie vor zwei Jahren bei der Europameisterschaft oder 2014 bei der WM in Brasilien“, sagt er.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.