Gefährlicher Job: Die Minenräumer der Nachkriegszeit

 „Trotz permanenter Räumung wurden nach dem Krieg noch hunderte von Schiffen Opfer der nicht geborgenen Minen“, sagt Richard Langner vom Militärhistorischen Museum in Nordenham. Die Minen waren eine große Gefahr für die Seefahrer und mussten deshalb geborgen werden. Ein gefährlicher Job.

Die Einzelschicksale der Minenräumer

Die Ausstellung „Minenräumung nach Kriegsende“ zeigt Bilder und Lebensläufe der Minenräumer und erklärt die Minentechnik und ihre Gefahren. Die Ausstellung im Militärhistorischen Museum ist Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr zu sehen.

Minen sollten vor feindlichen Schiffen schützen

„Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg konnte eine Schifffahrt faktisch nicht stattfinden, weil so ziemlich alle wichtigen Gewässer vermint waren. Es waren während des Krieges Tausende Seeminen von den Deutschen und von den Briten gelegt worden, um die eigenen Küsten vor feindlichen Schiffen zu sichern“, erläutert Richard Langner. Die Minenräumung sei mühsam gewesen.

Dörthe Schmidt

Dörthe Schmidt

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Dörthe Schmidt hat Vergleichende Kulturwissenschaften in Bonn und Bergen (Norwegen) studiert. Sie volontiert seit 2015 bei der Nordsee-Zeitung und studiert dual an der Fachhochschule Kiel den Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft". Zur Zeit schreibt sie an ihrer Masterarbeit über das Thema Onlinevideos.