Gutachten beendet Prozess nach Hundebiss in Butjadingen

Der Prozess um den Butjadinger Hundehalter, dessen Schäferhund eine Frau verletzt haben soll, ist beendet. Das Oldenburger Landgericht hat die von dem 78-Jährigen eingereichte Berufung verworfen. Er ist wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Grundstück war nicht eingezäunt

Der 78-Jährige hatte sich mit der Berufung gegen ein Urteil des Nordenhamer Amtsgerichts gewehrt. Sein Hund war – trotz anders lautender Auflagen des Landkreises – auf dem nicht eingezäunten Grundstück ohne Leine herumgelaufen.

In den Arm gebissen

Es kam zu einer Begegnung mit einer 68-jährigen Urlauberin, die ihren Hund entlang des Grundstückes spazieren führte. Die Frau wurde gebissen und klagte gegen den 78-jährigen Halter. In der Verhandlung wehrte er sich gegen die Anschuldigung: Ihr eigener Hund habe der Frau die Verletzung am Arm zugefügt.

Verletzung passt nicht zu Zwergpinscher

Der kleine Affenpinscher, den die Frau auf dem Arm trug, scheide als Verursacher für die Bisswunde aus. Das hat am Mittwoch eine Sachverständige erklärt. Das Verletzungsbild sei mit dem Gebiss eines kleinen Hundes nicht in Einklang zu bringen, so die Tierärztin.