Anzeige

Historische Eiben in Nordenham nach Rückschnitt immer noch grau und kahl

Ein gutes halbes Jahr nach dem Rückschnitt der historischen Eiben vorm Nordenhamer Amtsgericht sehen diese gar nicht gut aus. Sie sind kahl. Die Äste sind brüchig.

Werden die zum Teil rund hundert Jahre alten Bäume absterben? „Es sieht nicht gut aus“, sagt der Gartenexperte Erich Carstens, langgjähriger Fachberater des Kreisverbandes der Kleingärtner in der Wesermarsch.  „Die Eiben werden sich wieder begrünen. Das dauert allerdings“, hält Klaus Wieting, Leiter des Staatlichen Gebäudemanagements Weser-Ems, dagegen. Seine Behörde hat den Rückschnitt der Eiben in Auftrag gegeben. Sie waren in den Weg zum Amtsgericht hineingewachsen, weil sie über Jahre nicht ausreichend beschnitten worden waren.

Vereinzelt zartes Grün

Wer genau hinschaut, sieht vereinzelt zartes Grün an den Eibenstämmen. Doch die Äste sind zum Teil abgestorben, die feinen Ästchen sogar allesamt. „Falls sich die Bäume erholen, wird es Jahre dauern, bis sie so aussehen wie früher“, sagt Erich Carstens. 25 000 hat das Land Niedersachsen für den Rückschnitt und die Beschattung der gestutzten Eiben ausgegeben.