Info-Veranstaltung in Nordenham zu bleihaltigem Trinkwasser

In Einswarden ist die Verunsicherung nach wie vor groß: In welchen Häusern sind noch Bleileitungen verbaut? Und was kann man tun, wenn man jahrelang bleibelastetes Leitungswasser zu sich genommen hat? Auf diese und viele weitere Fragen lieferten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag die Antworten.

Untersuchung ist aufwendig und teuer

Mieter, die annehmen, dass in ihrem Haus Bleirohre verbaut worden sind, seien gut beraten, sich an ihren Vermieter zu wenden und auf eine Untersuchung zu drängen. „Diese Untersuchung ist recht aufwendig und teuer, sie kostet rund 200 Euro“, sagte Roland Suchenwirth vom Landesgesundheitsamt bei einer Info-Veranstaltung in Einswarden.

Kleine Kinder am meisten gefährdet

Zu der Hauptrisikogruppe gehörten beim Thema Blei kleine Kinder bis sechs Jahre. „Sie können deutlich mehr Blei in den Knochen aufnehmen als ältere Menschen, weil alles noch im Wachstum begriffen ist. Ihr Nervensystem kann durch das Blei Schaden nehmen. Ebenso kann es Auswirkungen auf die geistige Entwicklung haben“, so Roland Suchenwirth.

Warum das Blei auch gefährlich für Schwangere ist, und in wie vielen Mehrfamilienhäusern bislang ein erhöhter Bleigehalt im Trinkwasser festgestellt worden ist, lest Ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.