KKU-Bauschutt: Bürgerinitiative erhält Gutachten

Ist die Deponie Käseburg in Brake (Landkreis Wesermarsch) geeignet, freigemessenen Bauschutt aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) aufzunehmen? Laut einer Einzelprüfung ist das unter bestimmten Bedingungen möglich. Allerdings: Das Gutachten wurde zur Überarbeitung gegeben.

Ergebnis wird erst Ende des Jahres erwartet

Und TÜV und niedersächisches Umweltministerium überprüfen die Expertise, die die KKU-Betreiberin Preussen Elektra in Auftrag gegeben hatte. Denn es sind zu pauschale aussagen getroffen worden. Das erfuhr die Braker Bürgerinitiative (BI) AtommülldpoNIE bei ihrem Besuch im Umweltministerium in Hannover. Und auch, dass wohl erst Ende dieses Jahres ein Ergebnis vorliegen werde.

BI will Umweltminister einladen

Bei ihrem Besuch erhielt die BI-Delegation auch den 54-seitigen Einzelnachweis, der zur Revision zurückgegeben wurde. Den will die BI nun durcharbeiten. Und sie will Umweltminister Olaf Lies (SPD) einladen, sich vor Ort auf der Deponie in Brake ein Bild zu machen und mit Bürgern zu sprechen.