Mehr Unfälle an Bundesstraßen-Kreuzungen in Nordenham

Auffällig häufig hat es in diesem Jahr bereits an der Kreuzung Großensieler Straße/B212 gekracht. Mehrere Menschen wurden bei den Unfällen verletzt. Und auch an der sogenannten Hammer-Kreuzung – der Einmündung der Atenser Allee auf die Bundesstraße am Nordsee-Center – kommt es regelmäßig zu Unfällen. Viele fragen sich, was getan werden kann, um die Zahl der Unfälle zu senken.

Schon neun Kollisionen in fünf Monaten

Die Nordenhamer Polizei führt eine interne Statistik über die Unfallhäufigkeit an den genannten Punkten. Tatsächlich haben sich an der Kreuzung Großensieler Straße/B212 im gesamten Jahr 2017 sechs Verkehrsunfälle ereignet. „In diesem Jahr sind es in den ersten fünf Monaten schon neun Unfälle gewesen“, erklärt Helmut Strowitzki, Leiter des Polizeikommissariats Nordenham. Auch über die Anzahl der Verletzten führen die Beamten Buch.

Hammer-Kreuzung im Blick

Ein weiterer Punkt, an dem es immer mal wieder zu Unfällen kommt, ist die Kreuzung der B212 mit den Einmündungen der Atenser Allee und der Coldewärfer Straße. Die Statistik weist für das Jahr 2017 zwölf Unfälle aus, davon vier Unfälle mit fünf Leichtverletzten. Im laufenden Jahr gab es dort bereits acht Unfälle. Bei einer Kollision wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Unfallschwerpunkt per Berechnung

Aus behördlicher Sicht gilt eine Kreuzung oder ein Straßenabschnitt erst dann als Unfallschwerpunkt, wenn eine gewisse Anzahl an gleichgearteten Unfällen und zusätzlich eine bestimmte Anzahl von Verletzten erreicht wurde. Das sei an der Einmündung der Großensieler Straße bislang nicht der Fall gewesen.

Einen ausführlichen Artikel zu dem Thema gibt es in der Samstag-Ausgabe der Kreiszeitung Wesermarsch.

Frank Lorenz

Frank Lorenz

zeige alle Beiträge

Frank Lorenz, Jahrgang 1982, stammt aus Bremerhaven und ist seit 2008 Redakteur bei der Kreiszeitung Wesermarsch. Er studierte Journalismus und Technische Kommunikation im Ruhrgebiet und volontierte bei der Nordsee-Zeitung.