Milo tappt nicht in die Falle: Tiersuchdienst stellt Versuche ein

Der am 20. Juni entlaufende Hund Milo streunt noch immer durch Nordenham. Der Tiersuchdienst Wesermarsch hat wochenlang versucht, den Rüden einzufangen. Alle Anstrengungen sind bisher gescheitert. Da sich nun herausgestellt hat, dass die Versuche der Ehrenamtlichen gestört werden, haben sie sich schweren Herzens dazu entschieden, ihre Anstrengungen einzustellen. 

Ordnungsamt hat Auftrag erteilt

Das Ordnungsamt hat den Tiersuchdienst mit der Sicherstellung des Hundes beauftragt. Er stelle eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit da. Milo soll bereits den Verkehr gefährdet haben und auch andere Tiere wie Enten oder Gänse gerissen haben. Der Tiersuchdienst stellte Fallen auf, zog Experten dazu. Doch alle Versuche das Tier zu fangen scheiterten.

Mit den Kräften am Ende

„Unsere Bemühungen werden boykottiert“, sagt Sandra Jatsch. „Das wissen wir jetzt.“ Zudem seien die Ehrenamtlichen mit ihren Kräften am Ende. Die Versuche, Milo einzufangen, haben viel Zeit und Nerven gekostet.

Warum der Tiersuchdienst den Jägern sehr dankbar ist, lesen Sie am Mittwoch in der Kreiszeitung Wesermarsch.