Moorseer Mühle in Nordenham: Zahl der Besucher deutlich gestiegen

Für das Museum Moorseer Mühle endet am kommenden Donnerstag, 31. Oktober, die Saison. Während der dunklen Jahreszeit ist das Haus dann nur noch sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Bilanz für 2019, so sagt Leiter Dr. Jan Christoph Greim, fällt schon jetzt positiv aus.

11.000-Besucher-Marke geknackt

Bis Mitte Oktober waren 11.000 Besucher vor Ort, bis Jahresende dürften es sogar 11.500 werden. So hohe Besucherzahlen hatte das Haus zuletzt im Jahr 2011, weiß der 37-Jährige. In den vergangenen Jahren hatte das Museum, das dem Landkreis gehört und vom Rüstringer Heimatbund betrieben wird, die 10.000-Besucher-Marke nicht annähernd erreichen können.

Marketing verbessert

Das lag unter anderem daran, dass die Nordenhamer Jugendherberge Ende 2017 den Betrieb einstellte. Früher kamen während der Saison jede Woche zwei Schulklassen zur Mühle, die in der Herberge Quartier bezogen hatten. Damit war nach der Schließung Schluss. Zudem musste Jan Christoph Greim erkennen, dass es in Sachen Marketing noch Verbesserungsbedarf gab.

Neue Veranstaltungsformate

In dieser Saison hat der Museumschef darum verstärkt aufs Marketing gesetzt. Außerdem ist er neue Kooperationen eingegangen und hat sich – zusammen mit Partnern – neue Veranstaltungsformate überlegt. Diese Mühen haben sich offenbar gelohnt.

Im kommenden Jahr soll es eine Reihe von neuen Veranstaltungen im Museum Moorseer Mühle geben. Was die Besucher erwartet, lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

 

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.