Anzeige

Museum in Butjadingen ist für Umbau gewappnet


Neuer Eingangsbereich, neue Dauerausstellung, Errichtung eines Fahrstuhlschachts: Den Mitarbeitern des Nationalparkhauses Museum Fedderwardersiel und den Mitgliedern des Förderkreises steht eine arbeitsreiche Zeit bevor. Ab dem 23. Oktober ist das Haus geschlossen – die Vorarbeiten für den Umbau beginnen.

Ein Teil der Einrichtung wird eingelagert

Sobald das Museum geschlossen ist, wird man damit beginnen, alle Objekte der jetzigen Dauerausstellung so zu markieren, dass für jedermann ersichtlich ist, was eingelagert und was entsorgt werden soll.

Auch die Sonderausstellung verschwindet

„Ein Teil der Objekte wollen wir auch in der neuen Dauerausstellung zeigen. Andere wollen wir erhalten, weil sie einen gewissen musealen Wert haben“, erläutert Museumsleiterin Anika Seyfferth. Parallel dazu wird man die derzeitige Sonderausstellung zum Thema „Bionik“ abbauen. Die Exponate kommen zurück zu ihrem Herkunftsort, nach Münster.

Ab dem 1. November wird alles ausgeräumt

Die Museumsleiterin geht davon aus, dass diese Vorarbeiten Ende Oktober abgeschlossen sind, sodass Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer ab dem 1. November damit beginnen können, die Museumsräume leer zu räumen. Sobald das erledigt ist, übernehmen die Handwerker die Regie. Die Einteilung der Räume bleibt dabei nahezu unverändert.

Wiedereröffnung ist für Anfang Mai geplant

Parallel dazu lässt die Gemeinde den Fahrstuhlschacht errichten und den Eingangsbereich umgestalten. „Der Aufbau der neuen Dauerausstellung beginnt voraussichtlich im Februar“, kündigt Anika Seyfferth an. Falls alles nach Plan verlaufen sollte, werde man Anfang Mai die Wiedereröffnung feiern.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

zeige alle Beiträge

Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.