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Mutmaßlicher Kinderschänder in Brake: Polizei-Großaufgebot durchkämmt Rosenburgring

Großaufgebot der Polizei in Brake: Im Missbrauchsfall um den mutmaßlichen Kinderschänder in der Wesermarsch haben Ermittler am Mittwoch nach weiteren Beweismitteln gesucht. Auch Polizeitaucher waren im Einsatz.

40 Polizisten im Einsatz

Rund 40 Beamte der Bereitschaftspolizei Niedersachsen waren am Mittwochnachmittag in Brake im Einsatz. Sie suchten im Rosenburgring nach weiteren Beweismitteln.

Kleiner Teich wird von Tauchern durchkämmt

Zu den Ermittlern gehörten auch drei Taucher der technischen Einheit der Bereitschaftspolizei Niedersachsen. Sie durchsuchten einen kleinen Teich in der Wohngegend, der sich sich versteckt zwischen den Wohnblocks befindet. Darüber, ob bei der Suche weitere Beweismittel entdeckt worden sind, wollte eine Sprecherin der Polizei vor Ort keine Auskunft geben.

Staatsanwaltschaft Hannover übernimmt

In der Zwischenzeit gab die Staatsanwaltschaft Hannover bekannt, das Verfahren um den im Darknet veröffentlichten Missbrauch übernommen zu haben. „Es ist heute per elektronischer Akte eingegangen“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Tatverdächtiger sitzt in Oldenburg ein

Nach Informationen der Zeitung „Die Welt“ soll der 24-jährige Tatverdächtige den sexuellen Missbrauch des Mädchens in einer ersten Vernehmung nicht bestritten haben. Dazu konnte die Staatsanwaltschaft Hannover jedoch keine Angaben machen. Der mutmaßliche Täter sitzt mittlerweile in Oldenburg in Untersuchungshaft.

Verdächtiger am Montagabend in Brake festgenommen

Der Tatverdächtige aus der Wesermarsch wurde nur wenige Stunden nach der bundesweiten öffentlichen Fahndung in Brake festgenommen. Er wird dringend verdächtigt, ein vier Jahre altes Mädchen über Monate hinweg schwer sexuell missbraucht und Aufnahmen davon ins Internet gestellt zu haben.