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Nach 26 Jahren ist Schluss – die letzten „Kinder aus Tschernobyl“

Der letzte Vorhang fällt: Am 23. Juni kommt zum letzten Mal eine Gruppe von fünf Mädchen und fünf Jungen im Alter von neun bis dreizehn Jahren aus der Kleinstadt Wolkowysk nach Stadland, danach stellt das Seefelder Kuratorium „Kinder von Tschernobyl“ nach 26 Jahren seine Arbeit ein.

Zu wenig ehrenamtliche Helfer

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert durften sich Jahr für Jahr zehn Kinder aus dem armen spätsowjetischen Binnenland in den Sommerferien in Stadland erholen. Doch es finden sich nicht mehr genügend ehrenamtliche Helfer für die Arbeit, begründet Lydia Gerdes, die Vorsitzende des Kuratoriums, diesen Schritt wehmütig.

Am 23. Juni treffen letztmals zehn Kinder aus Weißrussland ein

Am Sonnabend, 23. Juni, treffen ein letztes Mal zehn Kinder zusammen mit ihren Betreuerinnen Valentina Klakevitsch und Maria Trajevskaja in ihrem Feriendomizil ein, der alten Schule Norderschwei. Am Mittwoch, 27. Juni erfolgt in der Pastorei Seefeld ab Uhr der offizielle Empfang.

Erholsames Programm mit Reiten, Baden und Wattwandern

Dort werden die Kinder letztmals auch am Donnerstag, 12. Juli, ab 15 Uhr verabschiedet. Zwischendurch absolvieren sie ein erholsames Programm mit Reiten, Baden und Wattwandern, ehe dann am Dienstag, 17. Juli, für immer Abschied genommen wird.