Nach Kreißsaal-Aus: Werdende Eltern in der Wesermarsch verunsichert

Seit die Helios-Klinik Wesermarsch ihre Kreißsäle geschlossen hat, sind viele werdende Eltern verunsichert. Wie stellt man sicher, dass am Tag der Geburt alles reibungslos verläuft, jetzt da es im Landkreis keine Geburtshilfe mehr gibt? In welchen Fällen kann man den Rettungsdienst zur Hilfe holen? Es gibt viel Klärungsbedarf.

Vorfall in der vergangenen Woche

Wie angespannt die Lage momentan ist, zeigt ein Vorfall, der sich vergangene Woche ereignet hat. Bei einer Schwangeren war die Fruchtblase geplatzt. Das erste Kind. Ihr Mann rief den Notruf an. Dort wurde der Fall aufgenommen, doch der Mitarbeiter riet dem Paar, selbst ins Krankenhaus zu fahren, da es sich um keinen Notfall handele.

„Rettungsdienst ist für Notfälle da“

Jan Hoffmann, Leiter des Rettungsdienstes Wesermarsch, hat von diesem Fall gehört. Mittlerweile habe sich alles geklärt. „Pro Jahr haben wir 7000 bis 8000 Notfallrettungen. Eine Transport-Garantie für alle Schwangeren würde uns schon belasten.“

Wie sich werdende Eltern am besten auf den Tag der Geburt vorbereiten und was die Großleitstelle in Oldenburg zu dem Thema sagt, lest Ihr am Sonnabend in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.