Noch mal Glück gehabt: Küstenlandkreise sorgen sich um die Sicherheit auf See

Ein Frachter havariert vor der niedersächsischen Küste – und es gelingt nicht, ihn abzuschleppen. So geschehen Ende Oktober mit der „Glory Amsterdam“ auf einer Sandbank nördlich der Insel Langeoog.

Kommunen fordern bessere Schutzkonzepte

Es ist alles gut gegangen. Doch das war auch Glück. Seitdem geht die Sorge an der Küste um, nicht ausreichend auf Schiffsunglücke vorbereitet zu sein. Am Montag beschäftigt sich der Kreistag des Landkreises Wesermarsch mit dem Thema. Die Kommunen an der Küste sind in Sorge. Sie wollen bessere Schutzkonzepte.

Bergung misslingt über Tage

Als sich die „Glory Amsterdam“ festgefahren hatte, gelang es nicht, das gut 200 Meter lange Schiff an den Schlepphaken zu nehmen – obwohl das Wetter zwar stürmisch war – aber das in einem für die Jahreszeit üblichen Rahmen. In einem Resolutionsentwurf der Küstenlandkreise wird eine nähere Untersuchung gefordert, wird die Tauglichkeit des Rettungskonzepts mit dem Havariekommando an der Spitze in Frage gestellt.

Gefahren für Umwelt und Natur

Die Landkreis weisen auf die enormen Gefahren für Umwelt und Natur durch einen Unfall hin, bei dem Tausende von Tonnen Öl austreten.