Nordenham: Auf der Martin-Pauls-Straße droht eine Dauerbaustelle

Auf der vierspurigen Martin-Pauls-Straße in Nordenham wird in Höhe des Helgoländer Damms im kommenden Jahr eine Langzeit-Baustelle eingerichtet. Wie berichtet, lässt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr das marode Bauwerk durch einen Neubau ersetzen.

Da kommt was auf die Autofahrer zu

Hieß es noch im Juli, dass die Arbeiten rund acht Monate in Anspruch nehmen werden, so ist mittlerweile von „mindestens einem Jahr, vielleicht sogar eineinhalb bis zwei Jahren“ die Rede. Kurzum: Da kommt was auf die Autofahrer zu.

„Ziel ist eine einfache Lösung“

Bei der jetzigen Brücke handelt es sich um eine Betonkonstruktion, die aus unterschiedlich alten Segmenten besteht.  Dieses Stückwerk wolle man nun durch eine einheitliche Konstruktion ersetzen. „Unser Ziel ist eine möglichst einfache, praktikable Lösung“, sagt der Sachgebietsleiter.

Vollsperrung soll vermieden werden

Grundsätzlich sei es der Landesbehörde wichtig, den Straßenverkehr durch Baustellen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Auf der Martin-Pauls-Straße wolle man eine Vollsperrung deshalb möglichst vermeiden. Ob das auch klappt, sei noch unklar.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.