Kunstrasen: Nordenhamer Fußballvereine brauchen EU-Regelung nicht zu fürchten

Die europäische Union möchte Kunstrasenplätze mit Kunststoffgranulat verbieten. Die durch die Nutzung und den Wind abgetragenen Kunststoffkörner verteilen sich in der Umwelt und können weitreichende negative Konsequenzen nach sich ziehen. Die Nordenhamer Fußballvereine braucht das nicht zu interessieren:  Auf keinem Platz im Stadtgebiet kommt das Granulat zum Einsatz.

Weniger Plastikmüll

Durch die neue Regelung möchte die EU den Plastikmüll deutlich verringern. Besonders die Belastung durch Mikroplastik, also Partikel, die fünf Millimeter oder kleiner sind, soll eingeschränkt werden. Das Fraunhofer-Institut hat verschiedene Quellen von Mikroplastik untersucht und eine Rangliste erstellt. Auf dem fünften Platz befindet sich das Kunststoffgranulat.

Keine Konsequenzen für Nordenhamer Vereine

Das Verbot dürfte vielen Vereinsverantwortlichen in Europa Kopfschmerzen bereiten. Nicht jedoch in Nordenham, denn kein Verein nutzt das umstrittene Granulat. Auf dem Kunstrasenplatz des Plaatweg-Stadions kommt die umweltfreundliche Alternative Kork zum Einsatz. Beim Sportplatz in Abbehausen wird auf jegliches Füllmaterial verzichtet.

Warum es solche Plätze in der Stadt gar nicht gibt, lest Ihr am Dienstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.