Städtische Notunterkunft in Nordenham steht jetzt leer

Die Notunterkunft an der Walther-Rathenau-Straße in Nordenham steht leer. Die letzten Mieter sind Mitte Juni ausgezogen und von der Stadt in anderen Wohnungen untergebracht worden. Der Ball liegt somit bei der Eigentümerin der Immobilie, der Gemeinnützigen Nordenhamer Siedlungsgesellschaft.

Abriss im ersten Quartal 2019

Sie will das marode Mehrfamilienhaus spätestens im ersten Quartal des kommenden Jahres abreißen lassen, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Eine Sanierung des alten Gebäudes wäre unsinnig, sagt GNSG-Geschäftsführer Frank Wahlen. „Es würde sich nicht lohnen, in diese Immobilie noch Geld zu stecken“, macht er deutlich.

Barrierefreie Wohnungen geplant

Fest steht schon jetzt, dass auf dem Notunterkunft-Grundstück neue, barrierefreie Mietwohnungen entstehen sollen. Die Details sind noch nicht geklärt. „Es sollen eher kleinere Wohnungen werden“, kündigt Frank Wahlen an.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.