Wesermarsch: Osterfeuer am Naturschutzgebiet – Alle Vögel sind noch da

In unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes Strohauser Vorländer in der Wesermarsch ist ein Osterfeuer abgebrannt worden. Dagegen gab es Protest von Naturschutzseite. Die Untere Naturschutzbehörde konnte jetzt Entwarnung geben.

Vögel nicht vertrieben

Der Bau- und Umweltausschuss des Wesermarsch-Kreistags hat sich mit dem Thema befasst. Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde und der Gebietsbetreuer haben nach dem Osterfeuer nachgezählt, ob noch alle Wiesenvogel-Brutpaare da waren. Das waren sie. Zehn Paare Kiebitze, Uferschnepfen und Rotschenkel haben in bis zu 400 Meter Entfernung vom Feuerplatz gebrütet. Die Sorge war, dass das Feuer sie vertreibt.

Einzelfallentscheidung

Die Naturschutzbehörde will nun jedes Jahr nachschauen. Die Zustimmung zum Osterfeuer sei eine Einzelfallentscheidung, sagte Amtsleiter Erwin Schröttke. Außerdem soll das Feuer kleiner werden. Beim jüngsten Osterfeuer sind nämlich 20 Meter Reith abgebrannt.