Rekord: So viele Störche gab es seit Kriegsende noch nie in der Wesermarsch

Udo Hilfers, Leiter der Storchenstation in Berne, hat viel getan für die Entwicklung des Storchenbestandes in der Wesermarsch. Foto: Heilscher

188 Storchenpaare haben in diesem Jahr in der Wesermarsch gebrütet. So viele wie noch nie seit 1945. Sie haben 491 Junge großgezogen. Auch das ist Rekord.

Erfolgsgeschichte des Naturschutzes

Anfang der 1990er Jahre war der Storchenbestand beinahe zusammengebrochen in der Wesermarsch. Nur noch acht Paare brüteten im Landkreis. Dann begannen Naturschützer, sich intensiv um die verblieben Vögel zu kümmern, allen voran Udo Hilfers, der die Storchenstation in Berne-Glüsing gründete. Er pflegte verletzte Störche wieder gesund, half beim Bau und der Pflege von Nestern und gab sein Wissen an andere Aktive weiter. Das war der Beginn einer großen Erfolgsstory des Storchenschutzes.

Storchendorf Nummer 1 in Deutschland

Die Wesermarsch ist längst Storchenkreis Nummer 1 in Niedersachsen. Und das kleine Berne-Glüsing ist Storchendorf Nummer 1 in Deutschland. Rund hundert Paare brüten rund um die Storchenstation.

 

Wie sich der Storchenbestand in den einzelnen Gemeinden der Wesermarsch entwickelt hat und wie es weitergehen dürfte mit den Störchen im Landkreis, das erfahrt Ihr am Dienstag in der Kreiszeitung.