Rundum saniertes Leuchtfeuer in Eckwarderhörne ist fertig

Butjadingen ist seit Freitag um eine Attraktion reicher: Im Beisein von rund 80 geladenen Gästen haben Stiftung, Kuratorium und Bürgerinitiative das rundum sanierte, kaminrote Oberfeuer samt zusätzlicher Aussichtsplattform und Dokumentationszentrum in Eckwarderhörne eröffnet.

Das Leuchtfeuer in Eckwarderhörne ist knapp 45 Meter hoch

Am Freitag gab es einen Festakt. Alle Redner betonten, dass die Rettung des 44,75 Meter hohen Baudenkmals ein Gemeinschaftswerk gewesen sei. Ursprünglich sollte das außer Dienst gestellte Leuchtfeuer abgerissen werden.

Die Sanierung hat insgesamt 320.000 Euro gekostet

Der Weg zur Rettung sei lang und mühevoll gewesen, sagt der Vorsitzende der Oberfeuer-Stiftung, Ernst Tannen. Nur dank zahlreicher Zuwendungen sei es gelungen, das 1962 errichtete Oberfeuer zu sanieren und das frühere Maschinenhaus zu einem Dokumentationszentrum umzubauen. 320.000 Euro hat das insgesamt gekostet.

Der Turm kann ab sofort besichtigt werden

Das Oberfeuer-Gelände ist von Samstag, 12. August, bis einschließlich Sonntag, 20. August, täglich von 16 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Die weiteren Öffnungszeiten werden noch festgelegt. Die untere Plattform und das Dokumentationszentrum sind zugänglich. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.