Siedlungsgesellschaft plant in Nordenham neues Baugebiet

Die Gemeinnützige Nordenhamer Siedlungsgesellschaft (GNSG) möchte zwischen Wohnpark Tongern und Butjadinger Zu- und Entwässerungskanal ein neues Baugebiet schaffen. Das 4 Hektar große Areal, das sich bereits im Besitz des Unternehmens befindet, soll Platz für zirka 40 Bauplätze bieten.

Nur Einfamilienhäuser

Dem Geschäftsführer Frank Wahlen zufolge sollen dort ausschließlich Einfamilienhäuser entstehen, Mehrfamilienhäuser sind nicht vorgesehen. Wenn alles nach Plan laufe, so der GNSG-Chef, könnten die Erschließungsarbeiten im Laufe des Jahres 2021 beginnen.

Bebauungsplan muss aufgestellt werden

Zurzeit ist die GNSG dabei, die planerischen Voraussetzungen für das Baugebiet zu schaffen, das westlich des Wohnpark Tongerns entstehen soll. Sie hat einen Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes gestellt.

Thema bei Bauausschuss-Sitzung

Die Mitglieder des Bauausschusses werden sich mit diesem Antrag während ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag, 12. September, 17 Uhr, befassen. Die GNSG geht davon aus, dass es rund eineinhalb Jahre dauern wird, den Flächennutzungsplan zu ändern und den Bebauungsplan aufzustellen.

Das geplante Baugebiet stößt in der Politik nicht nur auf Befürworter. Was die Kritiker an dem Projekt stört, lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.