Stadland: Zukunft der Seefelder Mühle steht auf wackeligen Beinen

Ende September hatte der Förderverein der Seefelder Mühle im Stadlander Gemeinderat einen Antrag auf Erhöhung der Personalzuschüsse von 6000 auf 10.000 Euro für die kommenden fünf Jahre beantragt. Dieser wurde zunächst abgelehnt. Nach einer Demo wurden die Gespräche wieder aufgenommen. Doch noch immer stehen die Verantwortlichen vor einer ungewissen Zukunft.

Die Gemeinde hadert noch

„Wir wissen, dass sich der Landkreis mit 20.000 Euro beteiligt. Beim Land Niedersachsen sind 10.000 Euro beantragt und der Förderverein selbst stemmt 10.000 Euro. Die restlichen 5000 Euro gehen in einen Projekt-Antrag an die Oldenburgischen Landschaft. Aber die Gemeinde hadert noch immer“, sagt Cornelia Iber-Rebentisch, 2. Vorsitzende des Fördervereins.

Perspektive und Erhalt

Seit dem 1. September 2014 wird die Kulturarbeit, die Verwaltung und die Pflege der Gebäude und Anlagen – neben 60 ehrenamtlichen Helfern – von zwei Teilzeitmitarbeitern organisiert. Ende 2018 liefen die Verträge aus. Der Förderverein stellte daher bereits im September den Antrag, um Geschäftsführerin Gesche Gloystein mit einer 30-Stunden-Stelle eine Perspektive zu bieten.

Wie es mit der Seefelder Mühle weitergeht, sollte der Stadlander Gemeinderat die Erhöhung der Personalzuschüsse ablehnen, lest ihr am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.