Überalterung hat für die Wesermarsch weitreichende Folgen

Im Jahr 2031 werden in der Wesermarsch fast ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner älter sein als 65 Jahre. Das hat Auswirkungen auch auf die Einrichtungen, für die der Landkreis verantwortlich ist.

Nachzulesen im Haushaltsplanentwurf

Genaueres nachlesen lässt sich in den Erläuterungen zum Haushaltsplanentwurf des Landkreises für die Jahre 2020 und 2021. Dieser Plan wird in den politischen Gremien des Kreises diskutiert und soll Mitte Dezember vom Kreistag verabschiedet werden. Nicht sofort, aber auf längere Sicht, spielt dabei die Bevölkerungsentwicklung eine große Rolle.

Weniger Wesermärschler, höhere Müllgebühren

Ein Beispiel: die Abfallwirtschaft. Wenn weniger Menschen für die Müllabfuhr bezahlen müssen, dürfte das Auswirkungen auf die Kosten für jeden Einzelnen haben. Der Bedarfsplan des Rettungsdienstes ist bereits entsprechend angepasst worden. Er trägt auch bereits dem sich abzeichnenden Mangel ärztlicher Versorgung in ländlichen Gebieten Rechnung.

Schülerzahlen werden weiter sinken

Von großer Bedeutung ist die Veränderung der Bevölkerungszahl und -struktur auch für den Schulbereich. Der Landkreis ist Schulträger der Schulen im Sekundarbereich. Dort werden die Schülerzahlen auf lange Sicht weiter sinken.

Wie viele Einwohner der Landkreis in den kommenden Jahren voraussichtlich verlieren wird und wie sich die Altersstruktur verändern wird, lest Ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.