Videoüberwachung ist in der Nordenhamer Innenstadt nicht möglich

Es gibt in Nordenham bestimmte Ecken, in denen es gefühlt zu besonders vielen Fällen von Vandalismus, Vermüllung oder auch Diebstahl kommt. Das Bahnhofsumfeld gehört sicherlich dazu, aber auch der Bereich rund um den Marktplatz.

Geld bereitgestellt

Die SPD-Fraktion hatte deshalb im Dezember beantragt, im Haushalt 8000 Euro für eine Videoüberwachung bereitzustellen. Ob Kameras an den beiden Orten überhaupt zulässig wären, sei noch zu prüfen. Diese Prüfung ist jetzt abgeschlossen. Das Ergebnis: Es wird keine Videoaufzeichnungen geben.

Aus mehreren Gründen nicht möglich

Das hat Bürgermeister Carsten Seyfarth jetzt auf Nachfrage deutlich gemacht. Er habe die Rechtslage ausgiebig geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass eine Videoüberwachung sowohl am Bahnhof als auch am Marktplatz aus mehreren Gründen nicht zulässig wäre. Auch am Nordenhamer Strand wird es keine Kameras geben.

Welche rechtlichen Gründe gegen eine Videoüberwachung in den beiden Bereichen der Innenstadt sprechen, lest Ihr am Samstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.