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Wesermarsch: 300 Demonstranten fordern eine wolfsfreie Zone

Rund 300 Menschen haben sich am Sonnabend bei der Küstenschutzhalle in Augustgroden eingefunden, um gegen eine Willkommenskultur für den Wolf zu demonstrieren. Sie positionierten sich auf dem Jadebusen-Deich mit einem Banner, auf dem sie wolfsfreie Zonen fordern.

Negative Auswirkungen auf die Nutztierhaltung

Eingeladen zu der Kundgebung hatten die Kreislandvolkverbände, Deichverbände und Kreislandfrauenverbände der Wesermarsch und Frieslands sowie der Landesschafzuchtverband Weser-Ems. Sollte sich das Raubtier in der Wesermarsch weiter verbreiten, hätte dies negative Auswirkungen auf die Nutzviehhaltung, den Küstenschutz und auf das Leben in den Dörfern.

Ungehindertes Ausbreiten des Wolfes verhindern

Darauf wiesen allen Redner hin. Sie schilderten Beispiele von von Wölfen gerissenen Nutztieren. Klare Spielregeln seien unerlässlich, um ein ungehindertes Ausbreiten der Wolfspopulation zu verhindern. Gefordert wurden wolfsfreie Zonen. Der vom Land Niedersachsen geförderte Zaunbau sei weder praktikabel noch sinnvoll. Und für die Betriebe zu teuer.

Unkalkulierbares Gefahrenpotenzial für Schäfer

Auch für die Schäfer, besonders an den Deichen, stelle der Wolf ein unkalkulierbares Gefahrenpotenzial dar. Eine weitere Ausbreitung des Raubtieres würde die Beweidung der Nordseedeiche gefährden. Das würde den Küstenschutz beeinträchtigen.