Wesermarsch: Dem Kirchenkreis fallen Pfarrstellen weg

Die Kreissynode der evangelischen Kirche hat sich mit den Auswirkungen der Sparbeschlüsse beschäftigt. Auf den evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Wesermarsch kommen „gravierende Veränderungen“ zu. Damit sprach Kreispfarrer Jens Möllmann bei der Kreissynode in Brake den neuen Pfarrstellenplan an.

Weniger Pfarrstellen

Die Wesermarsch mit ihren 27 Kirchengemeinden soll bis zum Jahr 2030 statt derzeit 24 nur noch 14,5 Pfarrstellen haben. Diese Zahl ergibt sich aus Beschlüssen der oldenburgischen Kirche. Die prognostiziert bis zum Jahr 2030 ein Haushaltsdefizit von 131 Millionen Euro, wenn sie nichts ändern würde.

Abgänge werden genutzt

Die oldenburgische Synode hat deshalb unter anderem beschlossen, die Pfarrstellen in den kommenden Jahren von derzeit 250 auf 173 zu verringern. Sie will dabei Abgänge von Pfarrern nutzen, sei es aus Altersgründen oder wegen eines Stellenwechsels.

Wie der Kirchenkreis auf die Veränderungen reagieren will, lest ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.