Wesermarsch: Eine Deichschäferei weniger

Die Deichschäfereien der Region leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Sicherheit: Ihre Schafe festigen den Deich, der uns vor Sturmfluten schützt. Doch im Bereich des II. Oldenburgischen Deichbands gibt jetzt eine Schäferei weniger – Damit sind es nur noch neun.

Angrenzende Schäfereien übernehmen

Zurzeit wird die Deichschäferei Schweiburg aufgelöst. Ihr Gebiet beweiden in Zukunft die Schafe der Betriebe in Varel und Augustgroden. Die Deichschäferei Varel übernimmt dabei den größeren Teil des Deichabschnitts und stockt seinen Bestand auf.

Einkommen nicht ausreichend

Langfristig plant der Deichband, auch die Bestände der anderen Schäfereien zu vergrößern oder Betriebe zusammenzulegen. Der Grund: Bei 500 Mutterschafen sei das Einkommen der Schäfer nicht ausreichend. Viele hätten einen weiteren Job, so Burchard Wulff, der Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbands.

Mehr zu der Rettungsaktion lest ihr am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.