Wesermarsch: Generalplan für weniger Salz im Wasser

Die Gewässer in Butjadingen und Stadland versalzen zunehmend. Die Landwirte brauchen aber das Wasser, um ihr Weidevieh zu tränken. Der Richtwert für einen maximalen Salzgehalt wird weiter überschritten. Der Generalplan Wesermarsch soll Abhilfe schaffen.

Umsetzung kostet 40 Millionen Euro

Kostenpunkt: Rund 40 Millionen Euro. Der Plan steht, entscheiden muss jetzt die Landesregierung.

Wasser kommt aus der Weser

Das Wasser soll vor allem aus der Weser zugewässert werden.  „Die Werte haben gezeigt, dass dieser Entnahmeort geeignet ist“, sagt Fachmann Kai Wienken.

Neu- und Erweitungsbauten

Dazu müssen zahlreiche Bauwerke erweitert oder neu errichtet werden. Zunächst wird die Rönnel in Brake ausgebaut. Das ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Das Schöpfwerk Braker Siel entsteht 2023.

Generalplan wird ab 2022 umgesetzt

Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Generalplan wird für das Jahr 2021 anvisiert. Wenn alles reibungslos läuft, wäre damit frühestmöglicher Baubeginn im Jahr 2022.

Mehr dazu in der Kreiszeitung Wesermarsch vom 12. Oktober.

 

Ellen Reim

Ellen Reim

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Seit mehr als 25 Jahren ist sie mit Leib und Seele Lokalredakteurin bei der Kreiszeitung Wesermarsch. Vor allem in Nordenham kennt sie sich bestens aus.