Wesertunnel-Baustelle: B437 liegt in Schutt und Asche

Der Wesertunnel ist zur Zeit in Richtung Stotel eigentlich ein Traum für jeden Autofahrer. Er ist komplett leer. Nur davor und dahinter sieht es anders aus. Baumaschinen stehen im Weg, überall liegen auf der B437 kleine Steinchen herum und alle paar Meter ragt ein sechs Zentimeter hoher Kanaldeckel aus dem Boden. Am 13. Juli soll die Zufahrt komplett fertig sein und für den Verkehr freigegeben werden. nord24 hat sich auf der Baustelle umgeschaut.

Bundesstraße wird zu einem Steinehaufen

Eine große Fräse war den ganzen Tag im Einsatz, um die Oberfläche der Straße bis zu sechs Zentimeter tief abzugraben. Zurück bleibt nur eine Haufen Steinchen und eine geriffelte Asphaltschicht. Ab Mittwoch sollen abwechselnd Kleber und Asphalt auf die Fläche aufgetragen werden.

Straßenbauer stehen unter Zeitdruck

Der Tag von Joschua Wiemken, Straßenbauer, beginnt auf der Baustelle um 6 Uhr morgens und endet abends manchmal erst um 19 Uhr. „Bis wir alles fertig haben“, sagt er. Der Zeitplan ist straff, deshalb dürfen er und seine Kollegen nicht in Verzug geraten.

Baustelle ist zwölf Stunden in Betrieb

Die Straßenbauer sind täglich bis zu zwölf Stunden auf der Baustelle am Wesertunnel zu Gange. Beim Fräsen sind sie zu zehnt, beim Asphaltieren sind sie mit bis zu zwanzig Mann im Einsatz. Die Zeit des Tageslichts soll möglichst ausgenutzt werden – denn die langen Tage im Sommer sind einer der Gründe, warum die Bauarbeiten jetzt stattfinden. Ein anderer Grund ist die Urlaubszeit. Denn Urlauber, davon geht man aus, haben mehr Zeit als Berufspendler.

Fotogalerie mit Motiven zur Baustelle: