Wie aus Ananas-Blättern nachhaltige Visitenkarten werden

Eine Studiengruppe aus Hannover möchte die Welt ein kleines bisschen besser machen. Sie ist Teil der Initiative „Enactus“ und möchte durch das Projekt „Musa Fibra“ für mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen. Mit dabei ist auch Laurien Czichon (21) aus Nordenham. Gemeinsam mit ihrem Team ist es der Studentin gelungen, aus den nicht verwertbaren Blättern der Ananas Papierprodukte herzustellen. 

Ungenutzte Ressourcen

Das Motto von „Musa Fibra“ lautet „Turning waste into paper“. Die Studierenden möchten der Verschwendung ungenutzter Ressourcen entgegenwirken. Sie haben eine Möglichkeit erforscht, aus den Blättern der Ananas Zellulose zu extrahieren. Daraus wird Papier gemacht. In einem ersten Schritt möchten sie nachhaltige Visitenkarten produzieren. Im kleinen Maßstab klappt dies bereits.

Reise nach Costa Rica

Ende September reist die Nordenhamerin mit vier Studienkollegen nach Costa Rica. Dort werden sie eine Ananas-Plantage besuchen und nach Kooperationspartnern suchen. Die Blätter der Ananas sind aufgrund ihrer Wachsschicht nur sehr schwer kompostierbar und gelten als Abfall-Produkt.

Was die Banane mit der Geschichte von Musa Fibra zu tun hat, lest ihr am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.