Wie wappnet sich die Wesermarsch gegen steigenden Meeresspiegel?

Die Wesermarsch ist als Küsten-Landkreis vom Klimawandel und steigenden Meeresspiegel besonders betroffen. Welche Vorkehrungen getroffen werden können, hat die Jade-Hochschule jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts untersucht.

Notstromversorgung aufbauen

Das Fazit von Projektleiter Dr. Helge Bormann: „Der technische Hochwasserschutz ist gut ausgebaut, reicht aber allein nicht aus.“ So empfiehlt das Projektteam zum Beispiel den gut 600 Rinderhaltern im Landkreis mit ihren 122.0000 Tieren, eine eigene Notstromversorgung aufzubauen, denn im Katastrophenfall kann das Stromnetz ausfallen.

Wie eine Suppenteller

Die Wesermarsch hat die Oberfläche eines Suppentellers. Sollten die Deiche brechen, läuft das Wasser bis weit in den Landkreis hinein. In der mittleren Wesermarsch liegt das Land mehr als einen Meter unterm Meeresspiegel. Das gefährdet diesen Bereich auch, wenn es nicht gelingt, Niederschlagswasser abzupumpen.

Einen ausführlichen Bericht über die Studie lest Ihr jetzt auf norderlesen.de und am Samstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.