Wesermarsch: Winter fordert in der Natur die ersten Opfer

Ein Reiher ist in einem Graben in der Wesermarsch festgefroren und verendet. Dieses Bild drückt die ganze Härte der Natur aus.

Jäger bleiben gelassen

Seit Tagen herrscht Dauerfrost. Winter eben. Aber das sind wir seit einigen Jahren nicht mehr gewöhnt. „Die Natur aber schon“, sagt Kreisjägermeister Bernhard Martens aus Berne. „Wir haben ein paar Minusgrade, aber keine Notlage“, betont er. Es gebe immer Tiere, die auch aufgrund von Wetterbedingungen verenden. Aber das trockene kalte Wetter sei für viele Arten besser als der lang anhaltende Regen in den Monaten zuvor. Deshalb füttern die Jäger in der Wesermarsch das Wild auch nicht.

Singvögel füttern

Rüdiger Wohlers vom Nabu Oldenburger Land empfiehlt dagegen, die Singvögel im Garten zu füttern. Damit werde den Vögeln geholfen. Außerdem biete die Fütterung schöne Beobachtungsmöglichkeiten.

Ab in den Süden

Andere Vogelarten haben Norddeutschland längst verlassen. Sie sind dorthin gezogen, wo es wärmer ist und sie etwas zu fressen finden.