Zugausfälle in der Wesermarsch: Es mangelt an Lokführern

Bei der Nordwestbahn kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Zugausfällen. In der Zeit von Januar bis Juli sollten die Regio-S-Bahnen des Unternehmens auf der Strecke Nordenham/Bremen (RS 4) insgesamt 562 008 Kilometer zurücklegen. So ist es vertraglich geregelt. Doch tatsächlich konnten davon 7960 Kilometer nicht bedient werden.

Vier Regio-S-Bahn-Linien

Zum Liniennetz der Regio-S-Bahn, das von der Nordwestbahn bedient wird, gehören neben der RS 4 auch die Linien RS 1 (Bremen-Farge/Bremen Hauptbahnhof/Verden), RS 2 (Bremerhaven-Lehe/Bremen Hauptbahnhof/Twistringen) und RS 3 (Bad Zwischenahn/Oldenburg/Bremen Hauptbahnhof).

Jede sechste Stelle unbesetzt

Das Hauptproblem der Nordwestbahn: Es mangelt an Lokführern. Zurzeit fehlen im Regio-S-Bahn-Netz 17 Prozent der für den regulären Betrieb notwendigen Triebwagenführer, so ein Unternehmenssprecher.

Es wird fleißig ausgebildet

Doch man sei dabei, das Problem anzugehen. Allein in diesem Jahr liefen bei der Nordwestbahn sieben Ausbildungskurse für Triebfahrzeugführer. Es sei davon auszugehen, dass sich die Personalsituation dadurch im kommenden Jahr verbessern werde.

Was die Nordwestbahn darüber hinaus unternommen hat, um die Personalnot einzudämmen, lest Ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

 

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.